Action

[Review] Mario + Rabbids Kingdom Battle – Die überraschend gute Kombination

Ich gebe zu, ich war nie ein großer Rabbids-Fan. Trotzdem machten die seltsamen, knubbeligen Wesen mit den großen Ohren und den kleinen Augen in Kombination mit dem guten alten Mario und dessen Freunden eine überraschend gute Figur. Mario + Rabbids Kingdom Battle war und ist für mich definitiv ein Spiel gegen schlechte Laune!


Mario + Rabbids Kingdom Battle

Genre: Action, Strategie, rundenbasiertes Taktik-RPG
Plattform: Nintendo Switch
Erscheinungsdatum: 29. August 2017
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Sprache: Deutsch [Schrift], Englisch [Sprache]
Preis: 59,99€

 

Hier geht’s zum Spiel…


Das Pilzkönigreich versinkt in Chaos

Und nein, diesmal ist nicht Bowser schuld, dieses Mal sind es die kleinen, nervigen Rabbids, die das Chaos im Schlepptau haben. Durch einen Unfall, der durch eine defekte, selbstgebaute VR-Brille verursacht wird, landen die weißen Chaos-Kaninchen in der Welt von Mario, Peach, Luigi, Toad und Co. Blöderweise ist bei ihrer Ankunft einer von ihnen bereits mit besagter Brille verschmolzen. Er schafft es nicht die Fehlfunktion zu kontrollieren, mit der immer wieder zwei beliebige Objekt bzw. Lebewesen zufällig miteinander verschmolzen werden. Das Pilzkönigreich droht unter der Invasion von außen in absolutes Chaos zu stürzen – und so sieht sich unser Lieblingsklemptner Mario mal wieder in der heldenhaften Position, den bevorstehenden Untergang des Pilzkönigreichs zu verhindern. Dabei stehen ihm nicht nur wie gewohnt seine Freunde Luigi, Yoshi und Peach zur Seite, sondern auch ein paar verirrte Rabbids, die sich in die Kleidung der Helden aus dem Pilzkönigreich geworfen haben, um sich anzupassen. Gemeinsam mit Rabbid-Peach und Rabbid-Luigi startet Mario seine lange Reise durch eine bunte, facettenreiche Welt, auf der Suche nach dem kleinen Rabbid, der mit seiner Brille alles Leben in Gefahr bringt.

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Das Pilzkönigreich ist bunt und abwechslungsreich / © Ubisoft

Eine besonders tiefgründige und wendungsreiche Story darf man allerdings nicht erwarten – schon ein Blick auf die Rabbids reicht, um zu wissen, warum: Die kleinen anarchistischen Kaninchen sind nicht gerade die gelungensten Protagonisten für eine heldenhafte Geschichte, und machen eine solche zwar nicht spannender, dafür aber um ein ganzen Stück unterhaltsamer, als hätten wir es nur mit Mario und seinen Freunden zu tun. Der Humor, der das ganze Spiel durchzieht, mag zwar nicht jedermanns Sache sein, schafft es aber, auch dem strengsten Geist hin und wieder mal ein Lächeln zu entlocken. Unterstützt von der bunten, verspielten Grafik und der Nostalgie, die mit der Anwesenheit von Mario und Co. mitschwingt, ist Mario + Rabbids Kingdom Battle auf jeden Fall ein Spiel für schlechte, graue Tage.


Geteiltes Leid ist halbes Leid

In Mario + Rabbids Kingdom Battle steuern wir Mario und seine Freunde auf der Kampagnenkarte nicht direkt, sondern über einen kleinen blauen Roboter BEEP-0 mit Hasenohren, der gemeinsam mit den Rabbids in die fremde, bunte Welt des Pilzkönigreichs gekommen ist. Während unsere Helden im Schweinsgalopp BEEP-0 hinterherhechten, erkunden wir in über 20 Stunden Spielzeit eine sehr weitläufige Karte mit insgesamt 4 Welten á 9 taktischen Leveln. Zwischen den einzelnen Leveln finden wir zahllose Truhen und Münzschätze, die wir in der Regel erst dann erreichen, wenn wir eines der vielen Rätsel gelöst haben, die zwischen uns und unserem Loot stehen. Diese sind zwar nie besonders schwer, dafür erfrischend abwechslungsreich und gerade für Sammlerherzen eine echte Freude. Manche Truhen lassen sich erst erreichen, wenn wir mit unserem steuerbaren Robo-Maskottchen weitere Fähigkeiten wie beispielsweise das Verschieben von Blöcken erlernt haben. Diese erhalten wir mit dem Abschluss der vier Welten und dem besiegen ihrer jeweiligen Endbosse. Auf diese Weise wird man zwangsläufig dazu gebracht, die Welten mehrmals zu erkunden (auch wenn man sich dann glücklicherweise nicht mehr durch Rabbid-Horden kämpfen muss), um alle Truhen und damit Sammelgegenstände und Waffen freizuschalten. Außerdem kann man in allen bereits beendeten Welten Kampfprüfungen ablegen, für die es dann besondere Belohnungen gibt.

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Es gibt echt viel zu entdecken / © Ubisoft


Immer schön in Deckung bleiben

Während wir unsere Charaktere auf der Kampagnenkarte noch in Echtzeit steuern können, steuern wir unsere Helden im Kampf innerhalb einer Runde basierend auf ihrer Bewegungsreichweite. Jeder Charakter kann pro Runde drei Aktionen ausführen: sich bewegen, schießen und eine Fähigkeit einsetzen. Jede Arena ist dabei individuell gestaltet und zwangsläufig mit hohen und niedrigen (Stein-, Stahl, Eis- etc.) Blöcken ausgestattet, hinter denen wir unsere Charaktere in Deckung bringen können. Je nach Position zum Gegner bringt ein hoher Block 100% Schutz vor Fernkampftreffern, niedrige Blöcke dagegen 50%. Dies gilt natürlich ebenso für unsere Rabbid-Gegner. In welcher Reihenfolge unser Dreierteam agiert, bleibt vollkommen uns überlassen. Wir können auch nach einem Schuss von Mario entscheiden, Rabbid-Peach weiter nach vorne zu bewegen, bevor wir zu Mario zurückkehren und ihn seine Fähigkeit einsetzen lassen. Diese Freiheit bietet ungeahnte taktische Tiefe.

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Umgeht der Gegner unsere Deckung, können wir nichts tun / © Ubisoft

Ein großer Pluspunkt bezüglich des Kampfsystems ist die angenehme Mobilität, die unsere Helden an den Tag legen. Wir können uns beispielsweise entscheiden, während unserer Bewegungsaktion einen unserer Verbündeten anzuwählen. Dieser kann uns nämlich mit einem geübten Turnmanöver in die Luft katapultieren und ermöglicht es uns, an Orte zu gelangen, die wir mit unserer normalen Bewegungsreichweite so schnell nicht erreicht hätten – Highground mit eingeschlossen. Diesen Freundessprung können wir wunderbar mit einem Angriff kombinieren: Wählen wir in unserer Bewegung einen Gegner aus, wird unser Held diesem in einem „Raserei“-Nahkampfangriff einige Punkte Schaden zufügen, bevor er sich noch in der selben Aktion weiter bewegen kann. Wählen wir dann einen Freund an, katapultiert uns dieser mit Leichtigkeit hinter eine weiter entfernte Deckung. Mit Mario beispielsweise kann man den Freundessprung übrigens später im Skill-Baum so verbessern, dass er damit ebenfalls Schaden machen kann, indem er sich auf einen Gegner fallen lässt und dann irgendwo in dessen Nähe landet. Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto einfacher wird es für den Spieler, sich der Stärken und Schwächen seiner Charaktere und seiner Möglichkeiten in Bewegung und Angriff bewusst zu werden – erst dann entfaltet sich der Spielspaß in seiner vollen Breite.

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Mario hilft Rabbid-Peach über den Fluss / © Ubisoft


Umdenken ist gefragt!

Fähigkeiten, die im Kampf eingesetzt werden können, variieren von Charakter zu Charakter. Jeder schaltet im Verlauf des Spiels maximal 2 Fähigkeiten frei. Während Mario so einen kostenlosen, selbstauslösenden Reflexschuss während der Gegnerrunde aktivieren kann, besitzt Rabbid-Peach beispielsweise ein Schild, das den eingehenden Schaden um ein Wesentliches reduziert. Rabbit-Luigis Schild schützt ihn gegen Elementar- und Spezialeffekte, die beim zerschießen besonderer Blöcke ausgelöst werden. Dabei handelt es sich etwa um Feuer- oder Sprungschaden oder aber durch klebrigen Honig, der ihn für eine Runde an Ort und Stelle festtackert, es sei denn erhält aus einer anderen Quelle Schaden. All diese Effekte können übrigens auch durch bestimmte Waffen ausgelöst werden, die unsere Helden im Verlauf des Spiels freischalten können. Sie sind besonders praktisch, um sich die Gegner vom Leib zu halten. Doch Vorsicht, wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich leicht – im wahrsten Sinne des Wortes: Ein brennender Gegner, der einem unserer Helden zu nah kommt, kann diesen ebenfalls in Brand stecken (andersrum natürlich genau so). Es ist also notwendig, taktisch genau abzuschätzen, ob es sich lohnt, seinen Gegner mit Feuer zu beschießen.

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Jeder Gegner hat seine Stärken und Schwächen / © Ubisoft

Natürlich machen auch die unterschiedlichen Gegner einen Großteil der taktischen Tiefe des Spiel aus. Diese werden in angemessener Geschwindigkeit nach und nach in das Spiel eingefügt und geben dem Spieler damit genug Zeit, sich langsam aber sicher an die verschiedenen Taktikmanöver zu gewöhnen. Während ein einfacher Rabbit in etwa das selbe beherrscht, wie unsere Helden auch, können sogenannte Gehilfen ihre Verbündeten heilen, Hüpfer äußerst weit und hoch springen und Grobiane… Grobiane gehören wohl mit zu den nervigsten Gegnern im Spiel. Sie bewegen sich immer (auch außerhalb der gegnerischen Runde) einige Schritte auf denjenigen zu, der ihnen gerade Schaden zugefügt hat. Auf diese Weise bewegen sie sich mehrmals die Runde. Mit dem großen Block auf ihrem Rücken, den sie als Waffe benutzen wie Obelix seinen Hinkelstein, machen sie nicht nur ordentlich Schaden, sie treffen damit auch noch alle anderen umstehenden Helden. Geister können sich teleportieren und sind immun gegen die Reflexschüsse von Mario und Luigi. Ähnlich wie die normalen Gegnerhorden funktionieren auch die Endbosse alle unterschiedlich und bedürfen einer ganz eigenen Taktik, um sie letztendlich in die Knie zu zwingen.

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Rabbid-Yoshi kann Gegner verängstigen und in die Flucht schlagen! / © Ubisoft


Vielfalt bereichert und bremst

Alles in allem macht das Kampfsystem in Mario + Rabbid Kingdom Battle wahnsinnig viel Spaß. Mit der Zeit und der Entwicklung der eigenen Helden, wird eine Kampfrunde immer taktischer, immer vielfältiger und durch die unterschiedlichen Gegner herrscht immer genug Abwechslung. Wenn das nicht reicht, gibt es für manche Kämpfe auch bestimmte Richtlinien, die über Sieg oder Niederlage bestimmen. So muss man an einer Stelle beispielsweise den armen Toad durch ein Schlachtfeld eskortieren, in dem es von Grobianen nur so wimmelt. Wird er bewusstlos, hat man das Spiel verloren.

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich meine Probleme hatte, in das Spiel hineinzukommen. Das lag keinesfalls an einem zu hohen Schwierigkeitsgrad, sondern eher am Gegenteil: Ich hatte das Gefühl, dass sich die Schwierigkeit, die Komplexität und die Entwicklung meiner Helden viel zu langsam vorangeht. Gerade für Erwachsene wird die kinderfreundliche Einführung relativ schnell langweilig, vor allem dann, wenn man noch nicht weiß, wie komplex das Spiel nach Abschluss der ersten und zweiten Welt letztlich wird. Die kleinen Rabbid-Gegner, die einem versuchen einem die Stirn zu bieten, sind keine große taktische Herausforderung und wirken – in Massen – nach einiger Zeit etwas eintönig. Umso spannender ist die Einführung weiterer Gegner-Typen, die je einer eigenen Taktik bedürfen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die etwas zu fieselige Steuerung, die das Navigieren auf dem Schlachtfeld, dem Wechseln der Karte und der verschiedenen Aktionen im Kampf relativ kompliziert machen. Besonders die starre, unpraktische Kameraführung beim Ausführen einer Fernkampfattacke hat mich mehr als nur einmal zur Weißglut gebracht.

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Ups, das sieht gefährlich aus! / © Ubisoft


Mario meets RPG

Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals ein Mario-Rollenspiel in der Hand halten würde, aber Ubisoft beweist, dass dieser Gedanke gar nicht so abwegig ist. Während wir zwischen den erbitterten Kämpfen um das Pilzkönigreich die Welt nach Truhen absuchen und so bestimmte Blaupausen freischalten, können wir diese jederzeit bequem gegen Goldmünzen herstellen, um Mario und Co. mit stets stärker werdenden Waffen auszurüsten. Goldmünzen finden wir übrigens nicht nur unterwegs beim Erkunden der Welt, sondern auch nach Abschluss eines Kampfes – je besser und schneller man die Gegner besiegt, desto mehr Gold winkt am Ende zur Belohnung. Für mich hatte dieses System jedoch einen ganz besonderen Haken: Die Tatsache, dass ich die Waffen, die ich in Truhen gefunden habe, letztlich noch einmal mit Goldmünzen kaufen muss, revidierte das Gefühl der Belohnung, das beim Öffnen einer Truhe eigentlich ausgelöst werden sollte, beinahe komplett. Schließlich loote ich nicht die Waffen selbst, ich erhalte lediglich die Erlaubnis, sie mir nun im Shop kaufen zu dürfen (wenn auch mit Ingame-Währung). Dieses Prinzip war mir einfach zu kapitalistisch und zu wenig Spielerfreuden orientiert. Kaufen muss ich mir Freuden im Alltag oft genug, da möchte ich das nicht in einem Mario-Spiel auch noch tun müssen.

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Jede Waffe besitzt eigene Statuswerte / © Ubisoft

Die Waffen an sich sind übrigens Charakter gebunden, d.h. jeder Charakter hat einen eigenen bevorzugten Waffentyp, nach dem sich letztlich auch die Auswahl neuer Waffen richtet. Mario bedient zum Beispiel einen Megaman-ähnlichen „Blaster“. Jeder Blaster, den man im Laufe der Zeit freischaltet, besitzt eigene, individuelle Werte. Dabei ändert sich je nach Waffe auch der Typ ihrer Nebeneffekte: Während die eine den Gegner in Brand stecken kann, verursacht die andere Sprungschaden und katapultiert den Gegner quer über das Feld. Zusätzlich zur jeweiligen Primärwaffe, trägt jeder Charakter auch noch eine Sekundärwaffe. Dabei handelt es sich in der Regel um Waffen, die in einem gewissen Radius Flächenschaden verursachen.

Eine weitere Möglichkeit, seine Helden zu verbessern, ist der für jeden Charakter individuelle, rollenspieltypische Skillbaum. Mit jedem abgeschlossenen Geheimnis und jedem gewonnen Kampf erhalten wir eine gewisse Anzahl an Talentpunkten für jeden Charakter. Diese können wir nach belieben auf die möglichen Fähigkeiten und Fähigkeitsverbesserungen verteilen, die unser Charakter besitzt. Die Anzahl der verschiedenen Skills im Spiel ist dabei jedoch relativ stark begrenzt und auch ist sehr oft sehr schnell klar, welche von ihnen sinnvoller sind als andere. Eine Erhöhung des Schadens ist im Zweifel immer einer erhöhten Goldmünzen-Belohnung vorzuziehen.

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Jeder Charakter hat seinen eigenen Skillbaum / © Ubisoft


Wertung

Wer dachte, dass die Welt von Mario nicht mit der der Rabbids vereinbar ist, der wird dies sicher auch über die Art des Spiels gedacht haben, die letztlich dabei herausgekommen ist: Mario und die Rabbids in einem rundenbasierten Taktik-RPG mit Nah- und Fernkampfwaffen? In welchem Traum sollte das bloß zusammenpassen? Und hier nun die Überraschung des Jahres: Es passt – und wie!

Gerade die erfrischende Mischung zweier bekannter Franchises und das Wagnis, sie mit dem in beiden Serien bislang unbekannten Genre Strategie / Taktik-RPG zu kombinieren, macht Mario + Rabbids Kingdom Battle zu so einem besonderen Spiel. Das kindgerechte Design, die bunte Welt, der herrlich abgedrehte Humor und die heldenhafte Geschichte machen das Spiel zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Durch die rundenbasierten Kämpfe wird das Spielgeschehen angenehm entschleunigt und in thematische Abschnitte unterteilt, die es erlauben, das Spiel immer wieder mal beiseite zu legen, Pausen einzulegen und es zwischendurch, in der Bahn, Wartezimmern und kurz vor dem Schlafengehen wieder aufzunehmen. Dazu eignet sich auch der Handheld-Modus der Switch ganz ausgezeichnet – auch wenn man sieht, dass hier die Auflösung stark heruntergeschraubt wird, verpasst es dem Spiel nur einen sanften Blurr, nimmt ihm aber nicht seine eigentliche Schönheit. Die Kämpfe an sich steigern sich in ihrer Komplexität und Spannung nur sehr langsam, was für Familien mit Kindern angenehm, für Erwachsene gerade Anfangs etwas unterfordernd sein könnte. Die Rollenspiel-Elemente in Form der Ausrüstung und der Skills gibt dem Spieler die geeigneten Anreize, sich immer weiter verbessern und immer mehr Truhen finden zu wollen. Lediglich das missverständliche System mit den Truhen, in denen man zwar neue Waffen findet, diese dann aber mit Münzen kaufen muss, ist etwas befremdlich und nimmt etwas den Spaß. Ansonsten ist das Spiel wunderbar kurzweilig und definitiv das richtige, wenn man einen schlechten Tag hat und einen Grund braucht, sich selbst ein kleines Lächeln zu entlocken. Für mich eines der besten Spiele für die Nintendo Switch bislang und definitiv ein Muss!


Wertung: 90%

METACRITIC: 85%

+ wunderschöne, bunte Grafik
+ graduell ansteigender, taktischer Anspruch
+ gegen Ende recht komplex
+ motivierende Rätsel
+ abwechslungsreiche Gegner und Kampfmechaniken
+ Rollenspiel-Elemente sorgen für zusätzliche Motivation
+ Koop-Modus
+ herrlich abgedrehter Humor


– simple Einführungsphase dauert zu lange
– wenig bemerkenswerte Story
– Humor nicht für jeden ansprechend
– seltsames Lootsystem (Blaupause + Gold)
– z.T. nervige Kameraführung im Kampf
– nicht alle Skills sind gleich nützlich

HIER GEHT’S ZUM SPIEL

Ich danke dem Team von UBISOFT für die Möglichkeit, Mario + Rabbids Kingdom Battle offiziell testen zu dürfen!

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